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US-Kongressabgeordnete fordern verstärkte Investitionen in der marokkanischen Sahara

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US-Kongressabgeordnete fordern verstärkte Investitionen in der marokkanischen Sahara
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Bei ihrem Besuch in Rabat am Freitag bekräftigten mehrere Mitglieder des US-Kongresses die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara durch die USA und forderten gleichzeitig verstärkte US-Investitionen in den südlichen Provinzen.

Nach ihren Treffen mit Außenminister Nasser Bourita äußerte sich der republikanische Abgeordnete Mike Lawler zufrieden über die Aussichten auf eine bilaterale Zusammenarbeit. „Wir begrüßen die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Marokko und den Vereinigten Staaten, insbesondere in der Sahara“, sagte er und erinnerte an Washingtons Entscheidung, die marokkanische Souveränität anzuerkennen und den 2007 von Rabat vorgelegten Autonomieplan zu unterstützen.

Lawler betonte, dass diese Unterstützung nun in verstärkten Investitionen in den südlichen Regionen münden müsse, was die jahrhundertealten Beziehungen weiter festigen könne. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass Marokko 1777 das erste Land war, das die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten anerkannte.

Der Demokrat Ritchie Torres lobte seinerseits die Stärke der strategischen Partnerschaft zwischen Rabat und Washington. „Marokko ist mit seiner strategischen geografischen Lage an der Schnittstelle zwischen Europa, dem Nahen Osten und Afrika der beste Verbündete der Vereinigten Staaten in Nordafrika“, erklärte er und betonte die Bedeutung der amerikanischen Entscheidung, die marokkanische Sahara anzuerkennen.

Die beiden gewählten Amtsträger würdigten zudem Marokkos Rolle unter der Führung von König Mohammed VI. bei der Förderung von Frieden und Stabilität in der Region sowie bei der Stärkung der Sicherheits- und Wirtschaftskooperation mit Washington.



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